Reviews: Bruckner – Happy End

Bruckner – the third-mind hybrid of Didi Bruckmayr (vocals) and Bernhard Lobiner (electronics) is about as far from a commercial proposition as you can imagine. It’s music, in the sense that the majority of the elements are often found in musical performance or composition, but certainly not in the sense that most casual listeners would accept.

Drawing together disparate elements of sound in a most avant-garde fashion, ‘Happy End’ contains five tracks that in many respects defy the conventions of musiciality. Tribal tunes played underwater and put through a grinder wobbly bleeps and buzzes, throat-clearing all come together in a weird mash-up out of nowhere to form the fabric of this EP.

Blistered funk stutters, groans and tribal chants, vocal ululations resembling a didgeridoo drift over a swamp of sounds on ‘Further’. The echo-filled world of ‘Crystal’ is even weirder, springy synth bass pulses providing the backdrop to vocal contortions that leap from operatic to deranged melodrama. Meanwhile, creeping, cavernous incantations hover, hum and drone in the darkness of ‘Seven’.

There’s a lot going on here, little of it remotely accessible. This is music that challenges the established notions of music, with few inroads and the most limited regard for structure or routes in to the crazy mish-mash that ‘Happy End’ contains. Bewildering, but brilliant in its strangeness.

Christopher Nosnibor
Whisperinandhollerin

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After we’ve already featured one track taken off Bruckner’s debut release “Happy End” in late November 2k15 we’re now back with a full on review on their six tracker that has been put on the circuit via the Vienna-based Moozak label as a limited print run of 100 vinyl copies in December. In their release highly experimentalist vocal abuse meets ultra digital rhythms meandering in between Raster Noton’s Clicks’n’Cuts approach and mechanical, Industrial-influenced Electronica (“Further”), turns advanced dancefloors into lunatic asylums (“Crystal”) or have a really off approach to cold electronics layered on top of Post-PostRock minimalisms (“Seven”). “Sinusitis” explores dark and noisier territories mixed with crystalline, melodic elements and a dadaist, theatrical vocal style before the final tune “Lopside” is the most off kilter variation on Electronic Punk we’ve heard in ages, despite the fact that musically no Punk is happening here. Totally thrilling and unique. We like this.

liquid sky berlin
baze.djunkiii

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Gelegenheidsduo bestaande uit vocalist Didi Bruckmayr en multi-instrumentalist Bernard Loibner. Beide zijn in hun thuisland Oostenrijk gerenommeerde muzikanten en schrikken er niet voor terug om alle muzikale geplogenheden aan hun laars te lappen en voluit te gaan voor het experiment. Bruckmayr, die ook actief is in Fuckhead en Wipeout, zijn vocale escapades bestaan uit velerlei expressievormen. In plaats van teksten maakt hij gebruik van een uitzonderlijk gamma van gesnauw, gegrom, geschreeuw en falset geluiden. Loibner kiest voor een totale vorm van improvisatie en gebruikt zowel digitale als analoge instrumenten en electronics, basgitaar en percussie. Didi met als enige wapen zijn stem overstijgt alle barrières en bezweert als een echte sjamaan de geesten die ronddwalen. Vooral in ‘Lopside’ is zijn performance indrukwekkend te noemen. Wat ook opvalt is de muzikale diversiteit van elke compositie. Elke luisterbeurt ontvouwt nieuwe elementen en geeft je als luisteraar telkens de mogelijkheid om de complexiteit van het geheel te ontrafelen. Hoe meer je luistert, hoe meer je wordt aangespoord om op ontdekkingstocht te gaan. Meest herkenbaar zijn nog de glitch elementen in ‘Further’. De overige composities zijn bizar tot buitenaards met als hoogtepunt het futuristisch, aanschouwelijk gemaakte ‘Seven’. Met enige goodwill kun je nog qua stijl, industrial linken aan ‘Crystal’. De rest behoort tot het rijk van de verbeelding. ‘Happy End’ komt in een oplage van slechts 100 stuks inclusief een ‘free download’ code met als extra drie bonus tracks.

Dark Entries
Paul Van de gehuchte

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Si compone di 5 tracce, edite solo in vinile

e digital download, l’esordio degli austriaci Bruckner, avidi ricercatori dell’espressione musicale più oltranzista. Il duo, composto dal sound artist Bernard Loibner e dal particolare vocalist Didi Bruckmayr, si muove in territori d’avanguardia dove elettroacustica, derive destrutturate e rumoriste, contemporanea s’incontrano generando un ascolto impegnativo ma con molti spunti di rilievo. Didi Bruckmayr

è un interprete sopra gli schemi poiché la sua scuola è quella di ricerca sui suoni e timbri della voce, utilizzando gli studi che partono dal grande Demetrio Stratos per arrivare al Mike Patton più sperimentale. Al

suo anco i suoni sono

digitali e analogici,

droni scomposti a cui

si aggiungono oggetti

percossi e corde di archi

e bassi che talvolta

s’inseriscono con poche e

scordate mono-note.

LUCIDA FOLLIA CERVELLOTICA.

Rockarilla
Gianluca Polverari

Interview at Music Austria (in German)

mica

(veröffentlicht auf music austria)

Der österreichische Musiker und Medienkünstler Bernhard Loibner, der vor allem für die Lust gegen die sogenannte Musik-Schublade zu arbeiten bekannt ist und sich musikalisch zwischen etwaigen Genres bewegt, basierend auf seiner eigens kreierten Software, hat schon gemeinsame Konzerte und Aufnahmen mit MusikerInnen wie etwa Melita Jurisic, Clementine Gasser, Karlheinz Essl und Franz Hautzinger zu seinem Repertoire zu zählen. Gemeinsam mit dem Gesangskünstler Didi Bruckmayr arbeitet er nun an seinem aktuellsten Projekt. Im Gespräch mit Ada Karlbauer erzählt Bernhard Loibner über seine Arbeitsweise, seine Sicht auf die musikalische Misere in Österreich und seine Sicht auf das Popfest.

Arbeitest du momentan an etwas Neuem?

Mein neuestes Projekt ist ein Duo mit dem Didi Bruckmayr. Wir arbeiten jetzt seit ungefähr zwei Jahren zusammen. Es hat sich ein Spontan-Vokal-Elektronik Duo daraus geformt.

Was genau kann man sich darunter vorstellen?

Ja, genau das nämlich. Der Didi ist, wie schon erwähnt, ein Vokalist, der eben eine unglaubliche Stimme hat, die sehr facettenreich ist. Er hat ein ganz breites Spektrum an stimmlichen Ausdrucksmöglichkeiten, also auch jenseits von Gesang. Er singt nicht irgendeinen Text, sondern versetzt sich in eine Art Trancezustand. In diesem produziert er eine, man könnte sagen, Fantasiesprache in verschiedensten Tonlagen und Dynamiken. Schließlich wird das Ganze durch den Computer geschleift und dort bearbeitet, verändert und mit weiteren Sounds angereichert und kontrastiert. Daraus entsteht eben dieses Duett. Meine Aufgabe besteht darin, das noch in einen musikalischen Kontext zu bringen. Wichtig ist es, dass wir spontan aufeinander reagieren können. Einer der interessantesten Aspekte ist eben, dass es eine spontane Sache ist. Wir proben nicht, denn wir haben weder Zeit noch Gelegenheit dazu. Also ich lege mir schon ein paar Dinge zurecht, aber alles andere wird improvisiert. Das funktioniert eigentlich ganz gut, wir steigern uns auch von Konzert zu Konzert, jedes Konzert ist quasi eine öffentliche Probe. Die nächste findet bei dem bald nicht mehr existierenden Musikprotokoll in Graz statt.

Kann man in näherer Zukunft ein gemeinsames Album erwarten?

Ja, das haben wir schon vor, aber das ist jetzt noch in Planung, sozusagen im Konzeptionsstadion würde ich mal sagen. Wir überlegen halt, wie wir das am besten machen, eine Finanzierung auftreiben usw. Jedoch, wenn wir ein Album machen wird das schon ein Studioalbum sein, wo eben das Improvisierte mit einfließt. Ich denke einfach, dass es nicht so interessant ist, spontane Aufnahmen einzufangen und auf Platte zu bringen. Natürlich sollte man schon mit diesem Geiste ins Studio gehen, jedoch muss man da noch einiges ummodeln, damit auch ein Stück herauskommt, dass man sich immer öfter anhören kann und will.

Hat sich seit der letzten Veröffentlichung etwas verändert bezüglich der Arbeitsweise?

Ja und nein, also im Grunde genommen hat sich von der Einstellung und der Arbeitsweise nichts Dramatisches verändert. Das letzte Album war ja im Prinzip ein Soloalbum. Natürlich schon mit ein paar Gastmusikern, aber es waren trotzdem meine Kompositionen, die da verarbeitet worden sind. Im Duo dagegen prallen dann natürlich zwei verschiedene Arbeitsweisen aufeinander, also insofern hat sich schon etwas geändert. Man stellt sich natürlich aufeinander ein, das ist klar, aber im Prinzip ist meine Arbeitsweise gleich geblieben, der Computer ist mein Instrument, ich habe meine eigene Computersoftware, um eben die Sounds zu generieren und spielen wie ich das möchte.

Wie kamst du dazu?

Ich bin ja kein gelernter Musiker von Beruf, sondern eigentlich Informatiker und ich habe vor ca. 15 Jahren angefangen mit einer Software zu arbeiten, mit der man eben sich selber Programme basteln kann, mit denen man arbeiten kann. Und dadurch eröffnen so viele Möglichkeiten, weil man auch nicht mehr darauf angewiesen ist, die Software eines anderen zu verwenden. Dadurch ist der Computer zu meinem Instrument geworden. Das Programmieren und Komponieren geht da Hand in Hand. Ich habe jetzt auch vor kurzem begonnen eigene Bedieneroberflächen zu basteln, seit einiger Zeit verwende ich ein Ipad als gestisches Medium. Die elektronische Musik ist immer ein bisschen eine Herausforderung, weil der Computer eben kein gutes musikalisch nutzbares Interface bietet, beim Ipad kann man mit beiden Händen arbeiten, mehrere Dinge gleichzeitig machen und wenn man damit gut umgehen lernt, ergeben sich eben viel mehr Möglichkeiten. Mit der Maus kann man nur eine Aktion zu einem Zeitpunkt machen. Beim Live-Set habe ich meistens eine Hand für das Mischpult und eine für das Ipad und dadurch ist die Spontanität möglich, welche im Projekt mit dem Didi ausschlaggebend ist. Ich bin jetzt natürlich nicht der erste der solche Dinge macht, denn das ist inzwischen eigentlich schon sehr weit verbreitet.

Möchtest du ein Statement zur aktuellen Musik-Situation in Österreich abgeben?

So seltsam das jetzt vielleicht klingen mag, ich beschäftige mich nicht besonders viel mit Musik von Anderen, ich höre auch zum Beispiel kaum welche. Ich hab natürlich früher sehr viel Musik gehört, das ist schon klar. Aber mittlerweile ist das für mich einfach nicht mehr so interessant. Also ich höre natürlich schon immer wieder Sachen, aber es gibt nicht sehr viel Musik, welche ich mir öfters anhöre, das meiste langweilt mich dann relativ schnell. Vielleicht hat das auch etwas mit den Lebensbedingungen/Lebensgestaltung zu tun, ich habe schlichtweg nicht mehr so viel Zeit, mich hinzusetzen und Musik aktiv hören.

Könnte es daran liegen, dass es im Moment nicht besonders viele spannende Musiker in Österreich gibt?

Das kann auch sein. Jedoch glaube ich das nicht. Es ist einfach wahnsinnig schwierig geworden etwas zu finden, was ich auf Anhieb spannend finde. Was mich ärgert ist, wenn man liest, dass der Kulturstadtrat sagt „Wien ist eine Stadt der Musik“, nur aus dem Grund, weil es jetzt das Popfest gibt. Vor allem ist es schwierig für junge Musiker, sich eine Basis zu schaffen, denn die Schienen die es für nicht Massen-konforme Musik gibt, werden halt permanent eingeschränkt und dann gibt es eben dieses Popfest. Aber okay, das ist eben eine andere Szene, natürlich gibt es immer wieder Berührungspunkte, weil es ja auch Musiker gibt, die zwischen den Welten auch wandern.

Wie würdest du auf eine Einladung auf das Popfest reagieren?

Gute Frage. Also es wäre schon lustig dort hinzugehen. Vor allem wenn man jemanden wie den Didi Bruckmayr an seiner Seite hat. Es wäre interessant, die Reaktion des Publikums zu sehen. Viel wichtiger wäre es aus meiner Sicht, ein Festival für abseitigere/experimentellere oder wie man es auch nennen mag, für nicht Massen-konforme Musik zu machen. Es gab so etwas schon einmal, Ende der neunziger Jahre, es hieß Phonotaktik. Da gab es aber auch eine Art Hype für elektronische und experimentelle Musik. Dadurch sind eben Fennesz, Peter Rehberg und all diese Leute bekannt geworden, da sind einfach alle hingegangen. Das war echt super, das hat es dann zwei, dreimal gegeben und dann nicht mehr.

Woran könnte das liegen, dass die Interesse an Experimentalmusik so nachgelassen hat?

Meinem Erachten nach hat man einfach die Chance verpasst. Es gab ein Publikum, das sich solche Sachen auch angesehen hat. Auch deshalb, weil das Ganze einfach neu war. Deshalb kamen auch viele Leute hin, die vermutlich sonst nicht zu solchen Konzerten gegangen wären. Man hat es halt einfach verabsäumt, es weiterzuführen und auszubauen. Mittlerweile ist auch das Publikum nicht mehr da. Die Leute von meinem Plattenlabel Moozak, machen jetzt im September zum dritten Mal ein Festival, das sogenannte Moozak-Festival, im dessen Rahmen konsequent nur nicht Massen-konforme Experimentalmusikformen präsentiert wird. In den letzten beiden Jahren fand es in der Rinderhalle statt, doch inzwischen gibt es die Möglichkeit im Fluc zu machen.

Es ist ja nicht so, dass die keine Promotion machen, es ist eben ein kleiner Verein der aus ca. 2-3 Leuten besteht und die machen im Rahmen ihrer Möglichkeiten schon Promotion über Facebook usw., aber offensichtlich erreicht es einige Altersgruppen, vor allem die jungen Leute, nicht, leider. Es ist schwierig gute Musik zu finden und es ist auch schwierig das Publikum dafür zu finden und das alles zusammen zu bringen. Offenbar ist es auch nicht unbedingt so, dass kein Interesse vorhanden wäre, sondern es gibt einfach so viele Dinge, die aneinander vorbeigehen. Da müsste viel mehr passieren.

Hast du das Gefühl, dass die musikalische Sparte, in der du tätig bist, versucht wird von der Bildfläche zu verdrängen?

Es ist einfach ein Missverhältnis da, finde ich. Natürlich soll es alles geben, ein Opernhaus und was weiß ich, was alles, eben die repräsentative Kultur und eben andere Sachen wie E-Musik oder Experimentalmusik. Nur stimmt das Verhältnis zwischen den massiv geförderten repräsentativen Musikformen und den nicht so repräsentativen Sachen einfach nicht. Und das ist zu bemängeln.

Es gibt in Österreich natürlich immer wieder Leute, die daraus hervorstechen, eben wie Elektro Guzzi zum Beispiel, aber das ist eben sehr selten der Fall. Elektro Guzzi haben zum Beispiel bei einem Label in Berlin ihre Alben herausgebracht und das hat das Ganze natürlich angestoßen. Hätten sie das nicht gemacht, sondern bei irgendeinem Kleinlabel in Wien etwas veröffentlicht, wäre der Erfolg möglicherweise nicht ganz so enorm, man kann aber auch nur Vermutungen aufstellen. Man muss schon ein bisschen aufpassen, dass man nicht ins Jammern fällt. Aber man darf sich natürlich schon etwas wünschen, sich wünschen, dass sich die Sache verbessert.

French review of Unidentified Musical Subject

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“Unidentified musical subject” est étrange. Au premier coup de gong, nous entrons dans un univers non identifié. Bernhard Loibner propose des passerelles inclassables entre musique électronique, rock et musique expérimentale. L’album donne l’impression d’être en mouvement permanent, ne se fixe jamais, sans cesse, est ponctué de micro-événements. Sans nous en apercevoir, nous passons du collage électroacoustique abstrait à la ritournelle rock. L’étrangeté de l’album crée une forme de tension, parfois un peu plus encore. L’orage couve, l’horreur rode. Les sons de basse se font sombres et gras. Le noise-douleur prend le pas sur la musique plaisir. Une hypnose aveuglante s’impose à nous. Sur “Poem”, une voix nous inquiète, nous fait peur, le poème tourne au cauchemar.

“Unidentified musical subject” est avant tout un travail raffiné sur la matière sonore, mélangeant subtilement les bizarreries électroniques et les quasi-incursions de jazz, les pulsations bancales et les grincements non identifiables. Bernhard Loibner crée une musique en crise. Et il faut parfois savoir souffrir pour entrer en résonnance avec ses objets sonores.

Sefronia
(Hugo Catherine)

Nice review of Unidentified Musical Subject

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Right. If I played a member of The Distractions this next record they’d probably kick me in the balls and walk away in disgust spitting “deviant slag” under their breath. To you or I, however, Bernhard Loibner is one of those highly engaging industrial electronic experimentalists. He uses electro-acoustic methods & influences from the outer reaches of Krautrock to enable his sometime alarming & often absorbing sounds to infiltrate you to the very core. He’s got the husky maiden Melita Jurisic whispering at me seductively in Latin on the second track. She better watch it, she’ll get me in bed if she’s not careful the horny minx. Even the music is sexy, like if Nurse With Wound wore a see-through negligee. This Austrian conjures up some amazing feelings with these remarkable soundscapes & slabs of sinister sound-art. Somehow desolate, yet teeming with vibrant ideas, there seems to be this strangely hypnotic essence to his exotic, abstract outpourings and the sheer quality of the production means all the sounds & instrumentation sound really in yer face. A properly interesting album, there’s only 100 of this bugger (on vinyl) & it’s on slate grey wax. I’d be quick if I were you, this is quality gear.

Norman Records
(Brian)

Unidentified Musical Subject Review (in german)

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Hier eine ähnliche Intention mit differenter Herangehensweise: Der Österreicher verbindet schon lange die Subtilität und Detailfreudigkeit der Elektroakustik mit der Direktheit akustischer Instrumente. Die disparaten und hochkomplexen Audioteile erzeugen hier überaus kohärente Rhythmen, Spannungen und Schichtungen, die mit dem Begriff ‚Psychedelic’ nur annähernd bezeichnet werden können. Wenn dann noch ‚metalycee’-Vokalistin Melita Jurisic oder auch Vierteltontrompeter Franz Hautzinger mittun, sind imaginäre Zukunftserinnerungen an eine Art elektroakustischen Kalacakra-Improv nicht fern. Der Closer “follow” indes ist eines lackschwarzen No-Wave-Chansons Anfang der 80er würdig – ein großartiges Album, das noch lange nachhallt.

(Honker)
Terz 09.10